CBD und AIDS: Die Vorteile von Cannabinoiden

David Peron formulierte eines der ersten Argumente für die Legalisierung von medizinischem Cannabis. Er war die treibende Kraft, die 1996 zur Legalisierung von Marihuana in San Francisco führte. Sein Argument: Medizinisches Cannabis hilft, viele der Symptome, die AIDS-Patienten erleben, abzuschwächen und verbessert so ihre Lebensqualität erheblich. Die 90er Jahre liegen mehr als 20 Jahre zurück. Die Wissenschaft und die Technologien sind weiter fortgeschritten. Lassen sich die neuen Erkenntnisse, mit den damaligen Forderungen in Einklang bringen?

HIV und AIDS

In jeder vernünftigen Diskussion über AIDS ist es notwendig, HIV und AIDS  zu unterscheiden. HIV ist das Virus, das das Immunsystem beeinflusst und verhindert, dass sich der Körper vor dem Eindringen von Schadorganismen schützt. AIDS ist die Krankheit und die Gesamtheit der Symptome, die auf eine Infektion folgen. Ein AIDS-Kranker hat ein extrem geschwächtes Immunsystem und ist kaum bis gar nicht in der Lage, selbst die einfachsten Infektionen abzuwehren. Die häufigsten Symptome von AIDS sind Fieber, Mundgeschwüre, Gewichtsverlust, Gedächtnisverlust und Appetitlosigkeit.

HIV und das Endocannabinoidsystem

HIV schwächt den Körper, indem es die CD4-Zellen abtötet. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil des Immunsystems. Dieses Vernichten der CD4-Zellen geschieht in Verbindung mit der Beeinträchtigung des Endocannabinoidsystems, einem wesentlichen Netzwerk von Neurorezeptoren. Dieses Netzwerk ist für viele Körpervorgänge vom Schlaf bis zum Appetit verantwortlich. Es gibt derzeit keine Heilung für AIDS. Es gibt jedoch inzwischen eine Reihe von Medikamenten, um die Symptome der Krankheit zu behandeln und die Lebensqualität zu verbessern. In jüngster Zeit hat CBD in der medizinischen Fachwelt viel Aufmerksamkeit erregt.

Cannabidiol (CBD) und AIDS

CBD-Öl ist in der medizinischen Fachwelt bekannt dafür, dass es gut mit dem Endocannabinoidsystem (ESC) interagiert. Das ECS selbst hat aufgrund seiner Fähigkeit, Appetit, Energiebilanz und andere Funktionen wie Nahrungsaufnahme zu kontrollieren, große Aufmerksamkeit erlangt. CBD kann auf verschiedene Weisen, wie beispielsweise die CBD-Tinkturen, in den Körper aufgenommen werden.Es hat sich als Mittel etabliert, mit dem Schmerzen, Übelkeit und Schlaflosigkeit gelindert werden können. Dies sind alles häufige Symptome, die bei AIDS-Patienten auftreten. Des weiteren können Patienten, die unter erheblichem Gewichtsverlust leiden, mit CBD-Öl die Fettbildung in den Fettzellen und Leberzellen stimulieren. Einfach ausgedrückt, hilft es, die Fettansammlung im ganzen Körper zu verbessern. CBD hilft außerdem, die Abwehrreaktion zu verbessern, indem es CB1- und CB2-Rezeptoren innerhalb des Endocannabinoidsystems (ECS) stimuliert. Normale körperliche Reaktionen können so voraussichtlich wiederhergestellt werden.

CBD als Vorbeugung gegen neurogenerative Erkrankungen

Ein großer Prozentsatz der mit HIV/AIDS diagnostizierten Patienten entwickelt im Endstadium eine neurokognitive Störung, die als HANS (HIV-assoziierte neurokognitive Störung) bekannt ist. Sie führt zu einer Entzündung im Gehirn, sobald das HI-Virus dorthin gelangt ist. Zu den Hauptvorteilen, die von den CBD-Fürsprechern geltend gemacht werden, gehören seine entzündungshemmenden Eigenschaften. Es hat sich gezeigt, dass es die Entstehung neurogenerativer Erkrankungen verlangsamen und sogar verhindern kann.

CBD verbessert die Lebensqualität

Antiretrovirale Medikamente gibt es seit Jahrzehnten Sie ermöglichen es AIDS-Patienten, ein relativ normales Leben bis ins hohe Alter zu führen. Was jedoch selten erwähnt wird, sind die oft gravierenden Nebenwirkungen dieser Medikamente. So führen einige zu Alpträumen und Halluzinationen oder verursachen Leberschäden und Schlaflosigkeit. Dennoch sind diese Medikamente unumgänglich. CBD hat wenige bis keine Nebenwirkungen. Es kann in jeder beliebigen Darreichungsform angewendet werden, je nach Präferenz des Patienten. Für schnelle Effekte, wie sie bei Halluzinationen oder vor dem Schlafengehen notwendig sind, wird eine CBD-Tinktur empfohlen. Diese wird verwendet, um Symptome wie Schlaflosigkeit, Angst und andere Stimmungsstörungen zu behandeln. Es ist nicht bekannt, dass CBD negative Wechselwirkungen mit AIDS-Medikamenten auf dem Markt hat.