Partnerschaft der UFC mit Aurora Cannabis

Die US-amerikanische Kampfsport-Liga UFC  (Ultimate Fighting Championship) kündigte kürzlich eine achtjährige Partnerschaft mit dem kannadischen Cannabis-Produzenten Aurora Cannabis Inc. an. Ziel der Zusammenarbeit ist es, das Wohlbefinden der Kämpfer zu fördern und die Abhängigkeit von Schmerztabletten und Opioiden zu verringern.

CBD-Öl statt Schmerztabletten

Die UFC-Präsidenten Dana White sagte, diese Kooperation sei wegweisend für Menschen, die mit chronischen Schmerzen zu kämpfen hätten.  Sie selbst hätte gerade eine Schulteroperation überstanden und Physiotherapie verordnet bekommen. Die Physiotherapeuten hätten CBD-Öl verwendet. Sie hätte CBD-Produkte vorher noch nie ausprobiert. Es sei die Zukunft, sagte White. Als sie es versuchte, hätte sie keine Schmerztabletten genommen. Sie bevorzuge die Verwendung von CBD gegenüber der Benutzung von Schmerzmitteln. Wenn dies eine praktikable Option sei, und die Forschung zeige, dass es Sportlern helfen könne – oder jedem anderen Menschen, der Schmerzen hat, sei dies die Zukunft.

Cannabidiol (CBD) soll umfassend erforscht werden

Dieses Statement von Dana White kam nur wenige Augenblicke nachdem die UFC eine Pressekonferenz auf dem UFC Gipfel (UFC-Apex) mit ihrem neuesten Partner, Aurora Cannabis, abgehalten hatte. Der 8-Jahres-Vertrag zwischen den Unternehmen wird möglicherweise zu der umfassendsten, gründlichsten und langfristigsten wissenschaftlichen medizinischen Forschung führen, die jemals mit Hanf-basiertem Cannabidiol (CBD) durchgeführt wurde. Der derzeitige Vizipräsident für Athlete Health and Performance bei der UFC, Jeff Novitzky, war ebenfalls anwesend. Er sprach auf der Pressekonferenz sowie im anschließenden Pressegespräch.  Er sagte, dass die UFC-Athleten CBD anstelle von Opioiden, Produkten wie Xanax oder Schlafmitteln wie Ambien, verwendeten. Sicherlich sei aus Sicht des gesunden Menschenverstandes eine natürliche Verbindung aus einer Pflanze gesünder als eine künstlich hergestellte chemische Substanz, sagte Novitzky. In Einzelberichten sei das Feedback bei der Verwendung von CBD sehr positiv. Deshalb würde jetzt wissenschaftliche Forschung betrieben.

CBD-Produkte mit weniger als 0,03% THC

Eines der Themen dieser Partnerschaft ist, dass Kämpfer für den Gebrauch von Cannabis in der Vergangenheit suspendiert wurden. Novitzky versicherte, dass dies nicht geschehen werde, wenn sich die Kämpfer an CBD-Produkte hielten, die aus Hanfpflanzen  gewonnen würden, die weniger als 0,03 Prozent THC enthielten. Dementsprechend sei der größte Teil  des Produkts ohne THC.  Bei 0,03 Prozent  werde es keinen positiven Drogentest geben.  Es werden auch keine Beeinträchtigungen auftreten. THC in der Cannabispflanze ist die Substanz, die die Konsumenten beeinträchtigt und das High hervorruft. Diese Partnerschaft der UFC mit Aurora Cannabis Inc. ist ein großer Schritt vorwärts für das Wohlbefinden der Kämpfer und ein weiterer innovativer Schritt an der Medikamentenfront der UFC.