Deutsche Börse: Keine Cannabis-Aktien mehr

Die Deutsche Börse in Frankfurt am Main entzieht einen Teil der Cannabis-Aktien dem Handel. Dieses Handelsverbot verhängte das luxemburgische Tochterunternehmen Clearstream. Demnach werden Wertpapiere von Firmen, die Cannabis produzieren, ab dem 24. September diesen Jahres vom Börsenhandel verschwinden müssen.

 

Neue Vorgabe aus Luxemburg bindet deutschen Aktienmarkt

Grund für die Einstellung des Handels mit Cannabis-Aktien an der Deutschen Börse ist eine neue Maßgabe aus Luxemburg. Dort hat die Börsenaufsicht den Handel mit Cannabis-Aktien als illegal eingestuft, was auch Auswirkungen auf die Börse in Deutschland hat. Da die Clearstream in Luxemburg sitzt, verwahrt sie ausländische Werte, die bei der deutschen Clearstream liegen, in Luxemburg.

 

Hersteller von medizinischem Cannabis nicht betroffen

Nach der ursprünglichen Regelung zählten 145 Unternehmen zu den Betroffenen. Eine Pressemitteilung vom 17. Juli machte jedoch deutlich, dass es für Unternehmen, die Cannabis vorrangig zu medizinischen Zwecken herstellen, keine Restriktionen geben wird. Für 92 Cannabis-Unternehmen gibt es also Entwarnung, ihre Aktien können auch zukünftig in Deutschland gehandelt werden.

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